maxgraft® bonebuilder Technik

  • maxgraft® bonebuilder Technik
    Atrophie des Kieferkamms
  • maxgraft® bonebuilder Technik
    Situation nach Lappenpräparation
  • maxgraft® bonebuilder Technik
    Auflagerung des maxgraft® bonebuilder
  • maxgraft® bonebuilder Technik
    Fixierung des maxgraft® bonebuilder mit Osteosyntheseschrauben
  • maxgraft® bonebuilder Technik
    Abdeckung mit einer Kollagenmembran
  • maxgraft® bonebuilder Technik
    Situation nach der Heilung
  • maxgraft® bonebuilder Technik
    Insertion der Implantate
  • maxgraft® bonebuilder Technik
    Finale Prothetik
Die maxgraft® bonebuilder Technik stellt mit der individuell für die Defektsituation des Patienten konstruierten, präzisen dreidimensionalen Passform einen innovativen Ansatz für die Kieferkammaugmentation dar. Auf Basis einer CT/DVT-Aufnahme des Kieferdefektes wird ein patientenindividueller Block mit Hilfe einer 3D-Planungssoftware entworfen und anschließend aus einem von Lebendspendern stammenden Spongiosablock gefräst. Daher entfällt die zeitaufwendige und unter Umständen mit Komplikationen und zusätzlichen Schmerzen verbundene autologe Knochenblockentnahme, genauso wie die anschließende manuelle Anpassung. Die Operationszeit kann signifikant verkürzt und die Infektionsgefahr deutlich reduziert werden. Ein höherer Patientenkomfort ohne zusätzliche Schmerzen und ohne Entnahmestellenmorbidität ist das Resultat.

3D Konstruktion

Der maxgraft® bonebuilder wird auf Grundlage eines CT/CBCT (DVT) – Scans konstruiert. Das DVT sollte möglichst aktuell und von guter Qualität sein, um eine präzise Planung zu garantieren. Zusätzlich ist es hilfreich weitere Informationen über die Weichgewebssituation, eventuelle Risikofaktoren und die geplante finale Versorgung mittels Implantaten zu erhalten.

Kontrolle des Designs

Das Design des maxgraft® bonebuilders muss sorgfältig überprüft werden. Allein der Operateur selbst kann allumfassend die Weichgewebssituation des Patienten und die dafür notwendigen Maße des Blocks beurteilen. Die botiss Produktspezialisten passen das Design des Blocks so lange an, bis es den Ansprüchen des Behandlers gerecht wird und dieser die finale Freigabe erteilt. Anschließend wird die Fräsdatei an die Gewebebank C+TBA übermittelt, welche den Block unter Reinraumbedingungen produziert.

Rehydrierung

maxgraft® bonebuilder sollte in einer Einwegspritze unter Vakuum in steriler isotoner Kochsalzlösung (wenn möglich gemischt mit dem gewonnenen Exsudat aus der PRF-Prozessierung) rehydriert werden. maxgraft® bonebuilder besteht aus einer mineralisierten Kollagenmatrix mit einem Restfeuchtegehalt von <5%. Durch die Rehydrierung kann die Anpassungsfähigkeit des Materials (insbesondere bei großen Blöcken) an den Defekt verbessert werden.

Fixierung

maxgraft® bonebuilder sollte mit flachköpfigen Osteosyntheseschrauben fixiert werden. Vor dem Fixieren sollte ein passender Kopfraum für die Schrauben z. B. mit einer diamantbeschichteten Kugelfräse geschaffen werden, um Weichgewebeperforationen zu vermeiden. Im Anschluss müssen eventuelle scharfe Ränder zur Vermeidung von Weichgewebeperforationen geglättet werden.

Kombination mit cerabone® oder maxgraft®

An den Rändern des maxgraft® bonebuilder können Partikel zur Konturierung eingesetzt werden. Am häufigsten kommen maxgraft® / Human-Spongiosa bzw. cerabone® zum Einsatz.

Guided Bone Regeneration

maxgraft® bonebuilder sollte mit einer resorbierbaren Barrieremembran (z.B. Jason® membrane) abgedeckt werden, um eine gesteuerte Knochenregeneration zu erzielen.

Re-entry

Die Einheilzeit beträgt ca. 6 Monate. Im Anschluss an die Einheilung sollte zeitnah die Wiedereröffnung mit Implantatsetzung erfolgen, um eine Resorption zu verhindern.

maxgraft® bonebuilder fixed to ridge-Dr. V. Kalenchuk
Fixierter maxgraft® bonebuilder - Dr. V. Kalenchuk

Da die autologe Knochenentnahme und manuelle Anpassung entfallen, können Operationszeit, Entnahmestellenmorbidität und Kosten signifikant reduziert werden.

Die botiss Produktspezialisten konstruieren die patientenindividuellen, allogenen Knochenblöcke auf Grundlage von CT/CBCT (DVT) – Scans. Das Design der Knochenblöcke unterliegt einer finalen Überprüfung durch den Behandler, welcher anschließend den Block zur Produktion freigeben kann. Daraufhin wird die Fräsdatei im *.stl Format an die Gewebebank C+TBA übermittelt, welche den Block unter Reinraumbedingungen produziert. Der resultierende maxgraft® bonebuilder kann nun unter geringfügigen manuellen Anpassungen implantiert werden.

Korrekt in der Defektzone platziert, wird der maxgraft® bonebuilder mit Osteosyntheseschrauben fixiert. An den Rändern des Blocks können partikuläre Knochenersatzmaterialien (z.B. cerabone®) zur Konturierung eingesetzt werden. Schließlich sollte das Augmentationsgebiet mit einer langsam resorbierbaren Kollagenmenbran (z.B. Jason® membrane) abgedeckt werden. Durch die individuelle Passform wird eine enge Verbindung zwischen ortsständigem Knochen und Knochenblock hergestellt um eine optimale Revaskularisierung und Knochenregeneration zu erreichen.

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